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Formgestaltung mit Beton

Beginn:
4. Aug 2021
Ende:
8. Aug 2021
zuletzt aktualisiert:
5. Mär 2021
Kurs-Nr.:
15-21
Preis:
425,00 EUR
Ort:
Harald Jegodzienski
Plätze:
0
Dozent(in):

Beschreibung

 

Beton Jegod. 1

 

 

 

Was Sie erwartet

Der Begriff des Werkstoffs „Beton“ löst verschiedenartige Assoziationen aus: Betonmisch-LKW, gegossene Architektur in beeindruckender Höhe und Kälteempfinden.

Große Skulpturen faszinieren stets durch ihre Präsenz, welche der menschlichen ein adäquates Gegenüber darstellt. In diesem Seminar werden wir verschiedene Techniken der Betongestaltung mit Modelliermörtel kennenlernen, um Material und Strategien für ihre Verwirklichung an die Hand zu bekommen. Im Rahmen dieses Seminars jedoch im „kleinen“ Format. Die vielfältigen Verfahrens- und Vorgehensweisen lassen sich in späteren Groß-Projekten indes direkt übertragen.

Dem Modelliermörtel können,- neben Verzögerer bzw. Beschleuniger der Abbindezeit -, spezielle Farbpigmente zugesetzt werden,- oder es kann die fertige Skulptur mit einem speziellen Farbauftrag angemalt werden. Damit schwände der Eindruck der oben erwähnten „Kälte“ dieses Werkstoffs. (Siehe Kurs-Nr. …, „Farbgestaltung“)

Als Unterstützung bzw. Startposition der eigenen Arbeit bringen Sie bitte drei Beispiele Ihrer Vorbilder aus der „großen“ Kunstgeschichte als Fotokopie zum Kurs mit.

 

 Beton Jegod. 2  Beton Jegod. 4

 

 Was Sie benötigen

Für die Drahtarbeit: „Genügend Hasendraht“, Rödeldraht, Kombizange, Drahtschere, evtl. kleine animierende Schrottteile, Arbeitshandschuhe.

Für die Betonarbeit: Drei kleine Eimer (evtl. gebrauchte vom Geschäft), kleine Gießkanne, feste Haushalts- und OP-Einmalhandschuhe, Spachtel, Kelle, Modellierhölzer, Abdeck- und Haushaltsfolie.

Generell: Ein Modellierständer mit einem senkrechten, 8 mm starken Stab, über dem später „verlorene“ Metallrohre (z.B. 4 alte Zeltstangen oder Rohre vom Baumarkt- Innenquerschnitt mindestens 1cm) übergestülpt werden. Eine Flasche Montageschaum. Wenn vorhanden Heizföhn.

Website von Harald Jegodzienski:
http://www.erdtoene.lv

 

Der Dozent

PorträtHarald

 

Harald Jegodzienski, geboren 1952 in Kassel.
Geboren 1952 in Kassel. Nach dem Examen für das Lehramt studierte er von 1979 bis 1985 „Freie Kunst" an der Universität Kassel, bei Robert Sturm und Ralf Busz "Keramik", bei Eberhard Fiebig „Bildhauerei" (Diplom).

1985 erhielt er den 1. Preis für keramische Plastik des Westerwald-Wettbewerbs (in Höhr-Grenzhausen) und im gleichen Jahr den 3. Preis in Offenburg im Wettbewerb „Zeitgenössische Keramik".

Nach dem Studium lebte er in seinem Atelier auf dem Unteren Hardthof in Gießen, seit 2000 in Riga,- dann seit 2007 in Turkalne in einem ehemaligen Land-Internat in Lettland.

Von 1988 bis 1991 war er Lehrbeauftragter der Universität Gießen, 1989 Dozent der Europäischen Sommerakademie in Trier, 1990 Initiator und bis 2007 Dozent der „freien akademie" in Gießen. Seit 1999 vier Jahre Dozent der Saarpfälzischen Sommerakademie in Blieskastel, seit 2000 Dozent in der Bosener Mühle.

Seit 1985 nimmt er regelmäßig an internationalen Kunstsymposien teil: in Erlach (A), Siklós (H), Römhild (D), Silkeborg (DK), Walbrzych und Boleslawiec (PL), Kahla (Thüringen), Zvartava/Riga (LV), Athens (Ohio/ USA), Bremen, Daugavpils (LV) und Beer-Sheva (Israel), wo ihm 1993 der Abudi-Preis zuerkannt wurde.


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