Stefanie Weber Ausstellungsbanner

Ohne Sinn und Verstand“


Eine verückt-philosphisch angehauchte Reise in die Bilder- und Figurenwelt von Stefanie Weber


Als Gast: Joachim Klein – Fotodesigner


Stefanie Weber ist freischaffende Künstlerin und Diplom Designerin.

Sie lebt und arbeitet in Rehlingen-Siersburg.

In ihrem Studium hat sie sich schwerpunktmäßig mit Illustration und Gestaltung von Kinderbüchern auseinandergesetzt.

Nachdem sie anschließend lange Jahre in erster Linie gemalt und sich dabei mit der Entwicklung eigener Techniken beschäftigt hat, arbeitet sie seit einigen Jahren bevorzugt dreidimensional und figürlich in Pappmaché.

Ihren Themen und der Art ihres kindlich verspielten Ausdrucks bleibt sie dabei treu und übersetzt ihre oftmals skurril anmutenden Bilderwelten nun in papierne Wesen, die neben der Fläche auch den Raum erobern.

Dabei „erfindet“ sie Figuren und Wesen jenseits der gewohnten Realität, behäkelt ihre Körperchen mit Wollresten und haucht ihren Gesichtchen mit Hilfe von unterschiedlichen Knöpfen oder gefundenem Flohmarkt- oder Kellerkistenplunder eine ganz besondere Art von „Lebendigkeit“ ein.


Stefanie Weber liebt das Spiel mit der Form und das Experiment mit dem Material.

Dies findet sich in ihren bunt-verdrehten Bilderwelten ebenso, wie in ihren Figuren.

Sie will zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen, stellt Gewohntes bewusst auf den Kopf und will damit auch zu neuen Sichtweisen im Alltäglichen verhelfen.


In 2021 hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt und ein eigenes Buch geschrieben und gestaltet. Illustriert mit Fotografien ihrer Figuren, bleibt sie sich und ihrem Verständnis vom Wesen der Dinge und des Seins, auch in der Geschichte von Raoul treu.

Der typographisch außergewöhnlich gesetzte Text, versucht den Brückenschlag zwischen der Beschäftigung mit durchaus ernsthaften Fragen über den Sinn unserer Existenz, zu verrückt, dadaistischen und damit auch weitestgehend sinnfreien Ansätzen herzustellen.

Geht es nach Stefanie Weber, soll das Buch vor allem Spaß machen, aber auch zum Nachdenken und Weiterphilosophieren anregen.

Es ist ein Märchenbuch für Erwachsene. Bevölkert mit Figuren ohne Sinn und Verstand, geschrieben und gestalten für Menschen mit Herz und Verstand.

Die Fotografien zum Buch wurden von dem in Merzig lebenden Fotodesigner Joachim Klein aufgenommen. Auch ihnen ist die Liebe zum Detail, die so bezeichnent für Webers Arbeiten ist anzusehen. Auch Joachim Klein fotografiert mit Leidenschaft. Seine Arbeiten zum Buch, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind, spiegeln großes Engagement und fotografisches Einfühlungsvermögen in die Intention von Stefanie Weber wieder.

Alle Charaktere des Buches sind, neben anderen Figuren und zahlreichen Bildern von Stefanie Weber in der Ausstellung der Bosener Mühle zu sehen.

Das Buch ist neben allen anderen Exponaten während der Zeit der Ausstellung in der Bosener Mühle für 19,00 € zu erwerben.

Geplant ist auch eine Lesung aus dem Text, wenn es die Coronabedingungen erlauben.

Genaueres entnehmen Sie bitte den aktuellen Ankündigungen.


Wer sich indessen beim Anblick von Stefanie Webers Figuren, animiert sieht, dergleichen selbst einmal zu versuchen, der sei auf ein spannendes Workshop-Wochenende vom 25. bis 27. Februar verwiesen, an dem Stefanie Weber jeden und jede, der oder die es möchte, in die geheime Welt ihres Kleisteruniversums einführt.


Georg Palocz Sky Blue

Copyright Bildrechte: Aleksandra Boeck © 2022


DVF-Themenwettbewerb „Leben in Deutschland“ 2022

Kunstzentrum Bosener Mühle

30. April – 22. Mai 2022



Das Kunstzentrum Bosener Mühle präsentiert die vom Fotoclub „Tele Freisen“ im Auftrag des Deutschen Verbands für Fotografie ausgerichtete Ausstellung „Zuhause“. Zu sehen sind Fotografien aus einem überregional ausgeschriebenem Wettbewerb. Vom gefühlten Schnappschuss bis hin zur streng kompositorisch durchdachten Aufnahme, wurden Fotografien in diesen Wettbewerb eingereicht. Zu dem jährlich ausgerichteten Bundeswettbewerb wurden 669 Bilder eingereicht. Eine vierköpfige Jury wählte 185 Annahmen aus und vergab die Medaillen und Urkunden. Daraus wiederum speist sich nun die Ausstellung im Kunstzentrum Bosener Mühle. Schönheit, der Fotografie immer zu eigen, offerieren die Aufnahmen allenthalben. Soziales Miteinander von Mensch und Tier, Landschaft, Architektur, Portrait – die Fotografien bestätigen den allgemeinen Themenkanon dieser Sparte, der sie seit ihren Anfängen begleitet.



Die Vernissage mit Preisverleihung findet am Samstag, dem 30. April um 14.00 Uhr im Kunstzentrum Bosener Mühle Statt.




Sommersalon des BBK-Saar im Kunstzentrum Bosener Mühle


TeilnehmerInnen


Kerstin Arnold   Esther Bach   Marina Ballnus
Monika Bugs   Ursula Bauer  Inkyung Choi   Karin Domanowsky   Michael Ehrhardt   Albert Herbig
Guicheng Jin   Jutta Mohr   Vera Loos   Christiane
Lohrig  Engelbert Müller   Jörg Munz   Maria Satter
Claudia Schmitt   Werner Schwarz   Reiner Wentzel
Regina Zapp    Margot Zündorf Breuer

Ausstellung vom 8. Oktober  bis 6. November

Vernissage: 8. Oktober 2022 - 19. 00 Uhr
Mit Bernd Mathias (Piano) Erhard Schmied (Textbeitrag), Armin Schmitt (Textbeitrag) und teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern des Projekts.


Mit „Heimat-Mythen & Sagen“ steht ein Projekt in der Warteschleife das eigentlich schon 2020 hätten durchgeführt werden sollen. Dieses steht in der Fortsetzung unseres 2016er Projekts RötelЯeich. 

Das Projekt wurde mit dem Titel „Heimat – Erde“ vor drei Jahren entworfen. Die Pandemie verschob den Auftakt und auch die Inhalte wurde in dieser Zeit immer wieder neu formatiert, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Das narrative Element, der Blick auf das tradierte literarische Erbe, ist weiterhin ein Aspekt. Dabei ist der Rahmen breit gehalten: Ob mit vorhandenem literarischem Material gearbeitet wird oder eigene Beiträge vorgestellt werden – beides sind gewünschte Ausrichtungen.

Um den bildenden Künstler*Innen in Verbindung mit den literarischen Themen die Vorgaben nicht zu eng zu schneidern, wurde  ein zusätzlichen Ansatz entworfen. Dieser verfolgte die Anbindung an das Thema und  an die Region über das eingesetzte Material. Das St. Wendler Land - bis in den Hunsrück - kennt das „Rotliegende (Rötel)“ Es gibt Kupferverbindungen (Malachit, Azurit), Ruß (Rußhütten erzeugten feines Material für Tuschen), Eisenoxide (Eisenherstellung eines der identitären Themen der Großregion). Den KünstlerInnen wird keine Grenze gesetzt und es obliegt ihnen, mit welchem Material sie arbeiten und sich dem Thema nähern.

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